{"id":1279,"date":"2017-08-18T20:14:13","date_gmt":"2017-08-18T18:14:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ulidatler.com\/wp\/?page_id=1279"},"modified":"2019-08-23T15:35:39","modified_gmt":"2019-08-23T13:35:39","slug":"presse","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.ulidatler.com\/wp\/?page_id=1279","title":{"rendered":"Presse"},"content":{"rendered":"<p>\u2666KURIER<\/p>\n<p>Sting und seine Musik faszinieren ihn seit den 80er-Jahren: In jazzigen Arrangements und im akustischen Setting l\u00e4sst der swingende Pianist dessen Kompositionen jetzt erklingen. Ein H\u00f6rerlebnis, wie er neun Solo-Werke und drei Police-Klassiker dekonstruiert und sie nach eigenem Schaltplan wieder zusammenbaut. (Werner Rosenberger, Kurier, 13.01.2019)<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u2666CONCERTO<\/p>\n<p><strong>ULI DATLER QUINTET &#8222;STINGfluenced&#8220;\u00a0\u2022\u2022\u2022\u2022\u2022<\/strong><\/p>\n<p>Einer der feinsten heimischen Jazzpianisten pr\u00e4sentiert eine Liebeserkl\u00e4rung an die Musik von Gordon Sumner vulgo Sting: Uli Datlers \u00a0&#8222;STINGfluenced&#8220; konzentriert sich auf die Sp\u00e4tphase von The Police und die Jahre 1985 &#8211; 87, als Sting seine Solokarriere mit den damaligen Young Lions der Jazzszene einleitete (Brandford Marsalis, Kenny Kirkland, u.a.). Datler hat sich da keine einfache Aufgabe auferlegt, zumal er auf die Stimme (und damit Text) g\u00e4nzlich verzichten und zumal die Originale meist ohnehin schon diesen jazzigen Touch haben. Die in jahrelanger Arbeit entstandenen Arrangements werden aber dem Anspruch gerecht, das Original nicht zu vergewaltigen und \u00fcberdies neue Aspekte herauszuholen. Uli Datler versucht nicht gescheiter als Sting zu sein, er hebt nur einzelne kompositorische Elemente st\u00e4rker oder anders hervor und l\u00e4sst die Musik atmen. Dabei wird er von einer hochkar\u00e4tigen Band unterst\u00fctzt, in der neben arrivierten Musikern wie Edi K\u00f6hldorfer (g), Thomas Faulhammer (sax), Bernd Rommel (dr) auch der junge Kontrabassist Martin Heinzle den Sting-Songs Glanzlichter aufsetzt. Das im Original etwas tranige &#8222;Fields Of Gold&#8220; wird zu einer beseelten Ballade, in der sich kontrapunktisch vier Stimmen und Rhythmus \u00fcbereinander schichten, Datler spielt geschickt mit dem Tempofeeling, wenn Fender Rhodes und Schlagzeug pochende Unruhe in &#8222;Be Still My Beating Heart&#8220; bringen, und &#8222;Roxanne&#8220; taucht um 3 Uhr fr\u00fch in einer Jazzbar auf. Super Sache. (Martin Schuster, 8.2.2019)<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u2666FSM \/ FILM, SOUND &amp; MEDIA<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich STING nach der Aufl\u00f6sung der Band &#8222;The Police&#8220; immer weiter weg von diesen Urspr\u00fcngen bewegte, geht der \u00f6sterreichische Jazzpianist Uli Datler den genau umgekehrten Weg: er interpretiert Police-Nummern auf eine ganz eigene, jazzige Art, sodass man vom Original nur mehr die Ans\u00e4tze zu h\u00f6ren vermeint. Da l\u00e4sst man sich auch alte Hadern wie Roxanne, Englishman in New York oder Moon over Bourbon Street gerne um die Ohren hauen. Mit einer Band, die ebenso abgekl\u00e4rt agiert, wird die Qualit\u00e4t der Songs sorgsam freigelegt, wird aufgezeigt, was eine freie Interpretation gegen\u00fcber den im Pop auf 3-Minuten reduzierten Songs bewirken kann. Musste auch Gordon Sumner alias STING schon gesp\u00fcrt haben, denn als er seine Solokarriere startete, holte er sich damals Brandford Marsalis, Kenny Kirkland, Darryl Jones und Omar Hakim ins Studio. (Feb. 2019)<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u2666K\u00c4RNTNER WOCHE<\/p>\n<p>\u201eStingfluenced\u201c\u00a0*****<\/p>\n<p>Uli Datler Quintet:\u00a0Hommage und\u00a0Neudeutung zugleich. Stings\u00a0Songs in deR Jazz-Neufassung\u00a0des grandiosen Pianisten und\u00a0Vision\u00e4rs Uli Datler. Stingfluenced\u2013 what else! (lazymusic).\u00a0(13.02.2019)<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u2666THEWORLDSSOCIETY<\/p>\n<p><strong>Uli Datler\u00a0<\/strong>ist ein vielseitiger Musiker aus Nieder\u00f6sterreich, der vor allem im Jazz-Genre beheimatet ist. Gemeinsam mit seinem <strong>Uli Datler Quintet<\/strong>ver\u00f6ffentlichte er k\u00fcrzlich am <strong>01. Februar 2019<\/strong>sein neuestes Studio-Album <strong>\u201eSTINGfluenced\u201c <\/strong>welches wie der Name es bereits verr\u00e4t sich mit Werken von <strong>Sting<\/strong>befasst. Dieses ist das Erstlingswerk in dieser Bandbesetzung denn vor dem <strong>Uli Datler Quintet<\/strong>gab es das <strong>Uli Datler Trio<\/strong>. Auf diesem Tontr\u00e4ger wurden die Werke neu arrangiert und sind zudem auch nur in instrumentaler Form enthalten. Elf Werke von Weltmusiker <strong>Sting<\/strong>hat die Band so zu ihrem eigen gemacht. Selbstverst\u00e4ndlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, bereits vorab f\u00fcr euch in diese Scheibe hineinzuh\u00f6ren. Er\u00f6ffnet wird dieses durch das Werk <strong>\u201eEvery Breath You Take\u201c<\/strong>, welches hier kaum wiederzuerkennen ist und fast tats\u00e4chlich schon wie eine eigenst\u00e4ndige Nummer der Band klingt. Direkt im Anschluss folgt <strong>\u201eEnglishman in New York\u201c <\/strong>\u2013 ein weltbekanntes St\u00fcck, welches hier gekonnt mit einzigartigen und vor allem vielf\u00e4ltigen Kl\u00e4ngen wiedergegeben wird. <strong>\u201eHeavy Cloud No Rain\u201c<\/strong>verf\u00fcgt \u00fcber einen sehr gelungenen, harmonischen Klang, welcher sehr gut gef\u00e4llt und auf jeden Fall h\u00f6renswert ist. Kein unbekannter Titel ist auch <strong>\u201eFields Of Gold\u201c<\/strong>, der auch hier melodisch sehr ausdrucksvoll ausgefallen ist und auch hier mit seinen sanften Kl\u00e4ngen sehr positiv \u00fcberrascht. Der Song <strong>\u201eBe Still My Beating Heart\u201c<\/strong>ist hier ebenso vertreten. Dieser ist klanglich ganz in Ordnung und gliedert sich hervorragend in diesen Tontr\u00e4ger ein. <strong>\u201eRoxanne\u201c<\/strong>ist in seiner Umsetzung sehr gelungen und schafft es auf Anhieb von sich auch in dieser Instrumental-Version von sich zu \u00fcberzeugen. \u00c4u\u00dferst schwungvoll pr\u00e4sentiert sich hier<strong>\u201eSeven Days\u201c <\/strong>bei welchem die Instrumente sehr gut zur Geltung kommen. Auch hier sollte man auf jeden Fall hineinh\u00f6ren. Auch <strong>\u201eShe\u2019s Too Good For Me\u201c<\/strong>ist ganz gut gelungen und w\u00fcrde in diesem Arrangement bestimmt auch <strong>Sting<\/strong>selbst gefallen. M\u00f6glicherweise l\u00e4sst sich der K\u00fcnstler ja selbst sogar f\u00fcr seien B\u00fchnenshow von diesem Album inspirieren. <strong>\u201eMoon Over Bourbon Street\u201c<\/strong>ist in melodischer Hinsicht sehr gut geworden und schafft es in seinen Kl\u00e4ngen sehr zu beeindrucken, auch dieses St\u00fcck aus diesem Album ist uns auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Die letzte regul\u00e4re Nummer dieser Scheibe nennt sich <strong>\u201eSynchronicity\u201c<\/strong>die sich auf schwungvolle Art und Weise pr\u00e4sentiert und gekonnt wiedergegeben wird. Abschlie\u00dfend w\u00e4re da dann auch noch der Bonus-Song <strong>\u201eFragile\u201c<\/strong>der sehr gut nachgespielt wurde und zwar auf eine ganz besondere Variante. Einen besseren Abschluss f\u00fcr diese Scheibe h\u00e4tte man wohl kaum w\u00e4hlen k\u00f6nnen. Insgesamt finden wir dieses Konzept klasse an den Songs von bekannten Pers\u00f6nlichkeiten festzuhalten und diese in v\u00f6llig neuem Gewand wiederzugeben, sofern man eine rein instrumentale Band ist. Dass hieraus etwas Gro\u00dfes entstehen kann, kann man beim <strong>Uli Datler Quintet<\/strong>h\u00f6rbar miterleben. Wir denken, dass die f\u00fcnf Musiker durchaus Stolz sein k\u00f6nnen, was die neueste Ver\u00f6ffentlichung anbelangt und k\u00f6nnen euch nur empfehlen in dieses Album hineinzuh\u00f6ren. Ebenso sind wir \u00fcberzeugt, dass auch der Original-Interpret durchaus damit zufrieden ist, und wer wei\u00df, vielleicht darf die Band ja sogar auf ein eigenes Statement von dem hiermit geehrten <strong>Sting<\/strong>hoffen. Alles in allem vergeben wir f\u00fcr dieses Album sieben unserer m\u00f6glichen zehn Bewertungspunkte und empfehlen euch das Album <strong>\u201eSTINGfluenced\u201c<\/strong>sehr gerne weiter. (Feb. 2019)<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u2666THE JOURNAL OF ROOTS MUSIC: NO DEPRESSION (USA)<\/p>\n<p><strong>Uli Datler rejuvenates piano trio format on new album<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/nodepression.com\/artist\/uli-datler-trio\">Uli Datler Trio<\/a>\u00a0&#8211;\u00a0<a href=\"http:\/\/nodepression.com\/album\/dancing-shape\">A Dancing Shape<\/a><\/p>\n<p>Hailing from Austria, <strong>Uli Datler<\/strong> has multiple talents &#8211; performer, pianist, keyboardist, arranger, and composer. Those creative skills shine brightly on his latest effort, <em>A Dancing Shape<\/em>. Together with bassist Alexander Lackner and drummer Christian Grobauer, Datler has crafted an album that rejuvenates the piano trio format.<\/p>\n<p>On \u201cDedication,\u201d Datler and his band soothes the soul with its engaging melodies. The trio does an astounding job balancing light and darkness in the track, even though the emotions present in the song carry a heavier weight. The short pauses are brilliantly placed, creating a subtle impact that will keep listeners hypnotized. A cover of the Beatles&#8216; &#8222;Eleanor Rigby&#8220; unveils more of Datler&#8217;s mastery of the piano; the original&#8217;s message of loneliness is given a fresh take of jazzy exuberance yet is still completely recognizable and wonderfully charismatic.<\/p>\n<p>The perfect way to mark the end of an album is a song that can leave a lasting imprint on its listeners. \u201cI Miss You Too\u201d is a song that does not lack feelings and sincerity. This slow jam embodies the feeling of longing through its sentimental approach and mesmerizing music. Datler again incorporates the use of short pauses to make the song more beautiful. It will definitely leave a mark.<\/p>\n<p>Overall, <em>A Dancing Shape<\/em> is an album has substance and depth. It was structured in a way that it sounds unique and flavorful, brimming with a vast array of emotions and colors.<\/p>\n<p><strong>BY <\/strong><strong><a href=\"http:\/\/nodepression.com\/users\/stacey-zering\">STACEY ZERING<\/a>,\u00a0<\/strong><strong>FEBRUARY 5, 2017<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>\u2666CONCERTO<\/p>\n<p>Einen wohltuenden Kontrast zum oft so geschw\u00e4tzigen Musikzirkus setzt der Wiener Pianist Uli Datler mit seinem Trio (Alexander Lackner-b, Christian Grobauer-dr): Ohne auch nur eine Note zu verschwenden, erz\u00e4hlen die drei Musiker ihre Geschichten \u2013 ruhig, konzentriert, spannend. Datler ist ein versierter Komponist, der durchdachte Strukturen liebt und diese gern mit einem \u00fcberraschenden Unisono-Lauf oder Akkord belebt. Beim Solieren l\u00e4sst er sich viel Zeit, f\u00e4ngt mit dem Anfang an und h\u00f6rt mit dem Ende auf, statt Phrase an Phrase zu h\u00e4ngen und so die Aussage zu verlieren. Dieses Trio hat etwas zu sagen, aber es schreit nicht herum und l\u00e4sst uns H\u00f6rer viele Details entdecken. Besonders gelungen: der Titeltrack im Stil Chick Coreas und das Arrangement von \u201eSeven Steps To Heaven\u201c, das zwischen relaxtem 7\/4-Gospelfeeling und Uptempo-Swing changiert.<\/p>\n<p><em>Martin Schuster \u2013 jan 2015<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>\u2666PLANET MUSIC MAGAZIN<\/p>\n<p>Der namensgebende Pianist Uli Datler, der gemeinsam mit Alexander Lackner (bass) und Christian Grobauer (drums) das Trio bildet, d\u00fcrfte geneigten H\u00f6rern l\u00e4ngst ein Begriff sein. Mit seinem komplexen, aber nicht dick auftragenden, immer leichtf\u00fcssigen Stil, begeistert der aus Hollabrunn in Nieder\u00f6sterreich stammende Musiker nicht nur die Ohren der Fachleute, sondern wei\u00df ein breites Publikum zu erreichen. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr ist die neue LP des Trios, die auf Lotus (sic! cracked anegg) erschienen ist.<br \/>\nAnspieltipp: \u201eA Dancing Shape\u201c und \u201eSilent Eden\u201c<\/p>\n<p>Lukas Weber \u2013 Jan 2015<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u2666MICA- WWW.MICA.AT<\/p>\n<p>Dass im Jazz nicht immer hochkomplex sein muss, zeigt das ULI DATLER TRIO auf seinem im J\u00e4nner erscheinenden Album \u201eA Dancing Shape\u201c (Cracked Anegg). Der dem Trio seinen Namen gebende Pianist und seine Band vermeiden es, in ihrer Musik einer sperrigen Linie zu folgen. Vielmehr versuchen sie eine lyrische und stimmungsvolle Note mitzugeben. Mit Erfolg. Die St\u00fccke auf diesem Album sprechen n\u00e4mlich ohne Verkopftheit mehr die Seele an als das im Jazz zuweilen \u00fcblich ist.<br \/>\nSicher, das Spiel von Uli Datler und seiner beiden Mitstreiter Alexander Lackner (Bass) und Christian Grobauer (Schlagzeug) geht auf sehr hohem technischen Niveau vonstatten. Die Kunst aber, die das Trio in wirklich beeindruckender Manier beherrscht, ist, diesen Umstand nicht sp\u00fcrbar werden zu lassen. Anstatt das eigene K\u00f6nnen virtuos zur Schau zu stellen und sich in endlosen Solopassagen zu verlieren, verwandeln die drei Instrumentalisten ihre Nummern in einen musikalisch sanft dahinflie\u00dfenden Fluss, der sich seinen Lauf \u00fcberaus variantenreich durch die verschiedensten klanglichen Stimmungstopoi bahnt.<\/p>\n<p>Es wirkt alles erfrischend unaufgeregt und gerade deswegen auch so gediegen zusammen \u2013 auch in den Momenten, in denen es einmal etwas verspielter und experimenteller zugeht. Der Gro\u00dfteil der zwischen Komposition und Improvisation hin und her pendelnden St\u00fccke ist aber in eher ruhigen und gef\u00fchlvollen Gefilden verortet. Und genau in diesen entfaltet und entwickelt die Musik dieses Triumvirats ihre volle Wirkung. Uli Datler und seine Kollegen schaffen sich zwischen all den T\u00f6nen und Kl\u00e4ngen n\u00e4mlich geschickt genau jene R\u00e4ume, die sie mit einem Viel an spannungsgeladener Atmosph\u00e4re f\u00fcllen.<\/p>\n<p>A Dancing Shape\u201c ist ein von der ersten bis zu letzten Sekunde richtig fesselndes Klangerlebnis geworden, eines, das weit abseits musikalischer Verkopftheit \u00fcber weit gefasste und feingliedrige Melodienb\u00f6gen, abwechslungsreiche Arrangements und den immer wieder geschickt gesetzten Kontrapunkten zwischen leisen und aufbrausenden Momenten seinen Weg ins Ohr findet.<\/p>\n<p>Michael Ternai \u2013 16.12.2014<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u2666WIEN LIVE<\/p>\n<p>Das Deb\u00fctalbum des Wiener Pianisten Uli Datler, der schon lange Bestandteil der Szene Ist. Mit Alexander Lackner am Bass und Christian Grobauer an den Drums schafft. er ein sehr lyrisches Musikgeflecht, das man sich geme \u00f6fter anh\u00f6rt. Zweimal wird vom Trio gef\u00fchlvoll gecovert \u2014 einmal die Beatles und einmal Miles Davis.<\/p>\n<p>Dez 2014<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u2666FILM, SOUND &amp; MEDIA<\/p>\n<p>Eine Kunst, der Formation des Piano-Trios neue Facetten abzugewinnen, aber der Musiker Uli Datler schafft es. Ganz ruhig l\u00e4\u00dft er die Musik beginnen, \u00fcberaus harmonisch sind Piano, Drums und Bass aufeinander abgestimmt und doch kommt es bei seinen jazzigen Kompositionen immer wieder zu \u00dcberraschungen, sei es eine ungewohnte Pause, sei es eine Hommage an Chick Corea oder gar Vivaldi. Wer dies nicht h\u00f6rt kann Datlers Anmerkungen zu seiner Musik nachlesen, sehr interessant, da h\u00f6rt man gleich doppelt so gut zu.<\/p>\n<p>Hochst\u00f6ger \u2013 Dez 2014<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u2666JAZZ HALO-WWW.JAZZHALO.BE<\/p>\n<p>Als es noch Vinyl gab, gab es auch den Sinn f\u00fcr eine k\u00fcnstlerische Cover-Gestaltung. Dieser Sinn ist fast vollst\u00e4ndig verloren gegangen, sodass schon die k\u00fcnstlerische Darstellung einer Tanzenden auf dem Cover der aktuellen CD ein Hingucker ist. Nein, der franz\u00f6sische K\u00fcnstler Edgar Degas mit seiner Vorliebe f\u00fcr Ballerinas ist nicht zurate gezogen worden, aber es ist eine recht flott aufs Papier gebrachte Kohlezeichnung, mit der die Umrisse einer Tanzenden einfangen wurden. Mit \u201aA Dancing Shape\u2018 liegt das Deb\u00fctalbum des Trios um den Pianisten Uli Datler vor, der mit akzentuiertem Tastenspiel ganz wesentlich den Sound des Trios bestimmt. Bisweilen beschleicht den Zuh\u00f6rer der Eindruck, Alexander Lackner am Bass und Christian Grobauer am Schlagzeug sind zwar anwesend, aber durchaus verzichtbar, na ja, vielleicht nicht verzichtbar, aber zumindest scheinen sie in die Komparsenrolle gedr\u00e4ngt worden zu sein.<\/p>\n<p>Der Rezensent r\u00e4umt ein, dass er eine gewisse Vorerwartung hatte, als er sich die vorliegende Einspielung vornahm. Die Schar von klassisch besetzten Jazztrios w\u00e4chst und w\u00e4chst. So fragt man sich, wie es eigentlich noch gelingen kann, eine eigene Note und ein eigenes Klangspiel zu entwickeln, ob eher lyrisch-poetisch oder akzentuiert-rhythmisch.<\/p>\n<p>Ob sich das Trio damit einen Gefallen getan hat, nach der Bearbeitung des Beatles-Songs \u201aEleanor Rigby\u2018 auf dem Album gleich einen Miles-Davis-Klassiker, n\u00e4mlich \u201aSeven Steps to Heaven\u2018, folgen zu lassen, ist zu hinterfragen. Im \u00dcbrigen muss man aber neidlos anerkennen, dass Datler mit seinem dominanten Spiel auch in all den St\u00fccken, die seiner eigenen Feder entsprungen sind, zu \u00fcberzeugen versteht. \u201aA dancing shape\u2018, das erste St\u00fcck der Einspielung entwickelt sich langsam. Erst ist in der Ferne ein satter Basston zu vernehmen, zu dem sich ein Klackklackklack dazu gesellt, das Christian Grobauer auf dem Korpus seiner Trommeln erzeugt. Dann tritt Uli Datler mit seinem ausdrucksstarken Spiel auf die B\u00fchne und entlockt den wei\u00dfen und schwarzen Tasten einen hinrei\u00dfenden Klangteppich. Ohne Frage kann man sich angesichts des Schwalls an Tonfolgen und Akkorden gut vorstellen, wie die Tanzbewegungen eines modernen Ausdruckstanzes im einzelnen ausschauen. Nie gleitet das Spiel ins Lyrisch-Verspielte ab. Auch Exzesse bis hin zum Klangbrei vermeidet Uli Datler. Es groovt eher und bisweilen meint man gar, Ankl\u00e4nge an handgemachten Blues zu vernehmen.<\/p>\n<p>Wir bewegen uns mit Datler auch bei den anderen Kompositionen auf einer Milchstra\u00dfe des Klangs, der mal k\u00fcrzer, mal l\u00e4nger aufblitzt und stets strahlend funkelt. Dahinflie\u00dfende Tonsequenzen werden von scharf gesetzten Akkordakzenten unterbrochen. Zu kuschelig soll der \u201eTanz des Schattens\u201c ja nicht ausfallen. Nur f\u00fcr sehr kurze Momente darf auch der Bassist zum Ende von \u201aa dancing shape\u2018 mal aus sich herausgehen und sein Fingerspiel zur Geltung bringen. Mit aufgeregtem Getrommel und \u201eostinatem\u201c Pianospiel endet die erste Nummer der aktuellen CD. Wie man mittels der Fragmentierung eines Beatles-Titels ein neuartiges Klangbild hervorrufen kann und den Zuh\u00f6rer zwingt sehr genau auf das Thema zu achten, das unterstreicht das Uli Datler Trio bei \u201aEleanor Rigby\u2018. Zum Arrangement, so schreibt Datler, auf der CD-H\u00fclle, sei er durch Chick Corea animiert worden. Leider f\u00fchrt er das nicht weiter aus. So k\u00f6nnen wir nur dar\u00fcber spekulieren, was er meint. Mit sehr viel Hingabe wird die Melodie moduliert, umspielt und variantenreich ver\u00e4ndert. Doch immer wieder kommt Datler, manchmal auch nur f\u00fcr wenige Takte, auf die Originalversion des Songs zur\u00fcck. Anschlie\u00dfend hat sich das Trio einen Klassiker des Modern Jazz vorgenommen, n\u00e4mlich \u201aSeven Steps To Heaven\u2018, allerdings mit einer anderen Taktung, als sie Miles gespielt hat. So st\u00fcrmt das Trio auch schneller in den Himmel als Miles Davis. Wie gesagt, derartige Bearbeitungen muss man schlicht und ergreifend m\u00f6gen.<br \/>\nNach dem \u201eHimmelfahrtskommando\u201c geht es wieder zur\u00fcck in irdische Gefilde, ins \u2019silent eden\u2018, einem St\u00fcck, das Datler seiner Liebsten gewidmet hat. Das irdische Paradies sieht Datler n\u00e4mlich bei sich zuhause. Durchaus pers\u00f6nlich gef\u00e4rbt sind auch andere Kompositionen wie \u201adedication\u2018, ein Song f\u00fcr die eigene Tochter, die unterdessen eine sehr gute Schlagzeugerin ist. Frisch erscheint diese Komposition, die auch \u201aSpring\u2018 h\u00e4tte hei\u00dfen k\u00f6nnen, jedenfalls dann, wenn man den Klangfolgen aufmerksam lauscht. Mit \u201adesparti\u2018 zelebriert die Combo fast eine Viertelstunde lang Jazz von h\u00f6chster Qualit\u00e4t. Eigentlich b\u00f6te es sich doch nun an, Solos von Bass und Schlagzeug einzubauen. Doch das scheint Datlers Sache nicht zu sein. Wieder ist alles auf das Spiel von Uli Datler konzentriert. Langsame Weisen wechseln sich mit dramatischeren Passagen ab. Der eine oder andere Chorus klingt der Schlagerwelt der 1950er Jahre entsprungen. Aber das sind sehr kurze Momente beim Zuh\u00f6ren. Nein, das Restaurant mit den legend\u00e4ren Sandwiches von Maria gibt es l\u00e4ngst nicht mehr, lediglich Datlers Hymne auf diesen Ort. Dabei tauchen unter den St\u00fccken der aktuellen CD erstmals auch Ans\u00e4tze von Latin-Grooves auf. Zum Schluss h\u00f6ren wir schlie\u00dflich eine getragene Ballade namens \u201aI miss you too\u2018, von der Datler sagt, er k\u00f6nne sich die Musik auch als Begleitung eines franz\u00f6sischen Schwarz-Wei\u00df-Films vorstellen. Ob er da wohl an \u201eFahrstuhl zum Schafott\u201c gedacht hat?<\/p>\n<p>Ferdinand Dupuis-Panther \u2013 Dez 2014<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u2666TIROLER TAGESZEITUNG<\/p>\n<p>Zur\u00fcckhaltend mag dagegen als Beschreibung auf Kompositionen von Uli Datler zwar zutreffen, streift die musikalische Bandbreite des Wiener Pianisten aber nur ansatzweise. Auf seinem Deb\u00fctalbum \u201eA Dancing Shape\u201c (Cracked Anegg Records), das er gemeinsam mit Bassist Alexander Lackner und Schlagzeuger Christian Grobauer als Uli Datler Trio eingespielt hat, wagt sich der Musiker einerseits an gro\u00dfe Namen wie die Beatles (\u201eEleanor Rigby\u201c) oder Miles Davis (\u201eSeven Steps To Heaven\u201c), f\u00f6rdert aber vor allem in eigenen St\u00fccken eine angenehm reduzierte, dennoch ungemein einnehmende Ausdrucksweise zutage. Oft ist es ja der scheinbar einfach gestrickte Jazz, hinter dem sich h\u00f6chste Kreativit\u00e4t und Komplexit\u00e4t verbirgt.<\/p>\n<p>Dezember 2014<\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2666KURIER Sting und seine Musik faszinieren ihn seit den 80er-Jahren: In jazzigen Arrangements und im akustischen Setting l\u00e4sst der swingende Pianist dessen Kompositionen jetzt erklingen. Ein H\u00f6rerlebnis, wie er neun Solo-Werke und drei Police-Klassiker dekonstruiert und sie nach eigenem Schaltplan wieder zusammenbaut. (Werner Rosenberger, Kurier, 13.01.2019) \u2666CONCERTO ULI DATLER QUINTET\u2026 <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/www.ulidatler.com\/wp\/?page_id=1279\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":7,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1279","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.ulidatler.com\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1279","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.ulidatler.com\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.ulidatler.com\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ulidatler.com\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.ulidatler.com\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1279"}],"version-history":[{"count":20,"href":"http:\/\/www.ulidatler.com\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1279\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1719,"href":"http:\/\/www.ulidatler.com\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1279\/revisions\/1719"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.ulidatler.com\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1279"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}