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  • Da die Vorweihnachtszeit angebrochen ist, bin ich – wie schon viele Jahre zuvor – als Begleiter der Christmas Gospel-Konzerte mit Stella Jones tätig. Ist mir – wie schon viele Jahre zuvor – eine große Freude. Wir sind , wie gewohnt, in der Wiener Votivkirche zu Gast und spielen einige Konzerte in der Umgebung von Wien. Am 26.11.2016 gibt es einen besonderen Abend gemeinsam mit dem Saxofonisten Andrew Young im „Danubium“ in Tulln. Die letzten Gospelkonzerte im heurigen Jahr führen uns am 21.12.2016 nach Praha und am 22.12.2016 nach Brno (CZE). Nähere Infos unter „Termine“. Am 15.12.2016 gibt es noch ein besonderes Konzert. Gemeinsam mit Rudi Berger (viol), Wolfgang Köck (eb) und Bernd Rommel (dr) spiele ich im Café Dogenhof in der Praterstraße 70, 1020 Wien. Wird jazzig! Grund dieses Konzertes ist, dass die Besitzern , Frau Eleni  – in den 70ern erfolgreiche Sängerin in Griechenland, eine glühende Verehrerin von Rudi Berger ist, und Rudi ihrem Wunsch, bei Ihr zu spielen, endlich nachkommt. Ich freue mich sehr darauf und sehe einem besonderen Abend entgegen. Wer gerne käme und es nicht schafft, dem sei gesagt: Im Mai gibt es dann eine Tour (Österreich/Schweiz) mit Rudi Berger; drei Abende sind wir im Jazzland.
  • Seit ich Ende der 80er Jahre den Film „Bring On The Night“ in einer Nachtvorstellung im Votivkino gesehen habe, lässt mich die Musik von STING nicht mehr los. Ein lang gehegter Traum von mir ist, seine Musik im Jazzkontext zu arrangieren und zu spielen. Am 21.09.2016 werde ich beginnen, diesen Traum zu verwirklichen. Ich bin mit meinem Quartett wieder im Jazzland zu Gast, und wir featuren abermals den wunderbaren Saxophonisten Thomas Faulhammer. Der erste Set dieses Abends wird im Zeichen von STING stehen. Ich habe einige Songs von ihm für diese Band arrangiert. Die Arbeit hat viel Freude gemacht, ist doch die Affinität von STING in seinem musikalischen Tun omnipräsent. Bei der Umsetzung meiner Arrangements stehen mir zu meiner Freude Edi Köhldorfer (guit), Martin Heinzle (b), Bernd Rommel (dr) und eben Thomas Faulhammer (sax) zur Seite. Hochgeschätzte Freunde!           Ebenso freue ich mich, mit Martina Petz (voc) und Wolfgang Köck (eb) zum ersten Mal zum Musikfest Grabern eingeladen zu sein. Am 24.09.2016 werden wir dort mit den Liedern von Martina und Standards zu hören sein. Die Transparenz dieser kleinen Besetzung hat für mich einen besonderen Reiz und stellt eine besondere Herausforderung für mich dar. Mit der ganzen Band von Martina Petz sind wir kurz darauf, am 15.10.2016 wieder im Gwölb in Korneuburg zu gegen, um die Stimme von Martina Petz, ihre Scat-Kunst und ihre  chansonartig/jazzigen Lieder zu umrahmen und zu genießen.
  • Kurz vor Weihnachten im vergangenen Jahr hatte ich im Rahmen der privaten Geburtstagfeiers eines Musikers die Gelegenheit, den in Brasilien lebenden wiener Jazzgeiger Rudi Berger kennen zu lernen. Die Feier nebst Session fand im wiener Club „Local“ statt, also durfte ich mit dem gr0ßen Meister der Jazzvioline auch jammen. Sowohl auf der Bühne via Instrumente als auch an der Bar war es mir ein Vergnügen, mich mit Rudi Berger zu unterhalten. In der Osterwoche ist Rudi Berger wieder in Österreich und hat mich eingeladen, mit ihm zwei Konzerte zu spielen. Natürlich freue ich mich sehr darauf. So werden wir am 26.03.2016 im „Jazz im Sägewerk“ in Bad Hofgastein und am 27.03.2016 im „Step“ in Völkermarkt zu Gast sein. Mit dabei sind außerdem Wolfram Derschmidt (b) und Bernd Rommel (dr). In Völkermarkt werden außerdem Elisabeth Monder (voc) und Primus Sitter (guit) als Gäste erwartet.
  • Im Juli 2015 wurde ein neues Band-Projekt ins Leben gerufen, in dem ich zu meiner großen Freude mitwirke. Diese neue Formation nennt sich „Snickerifabrik“. Im Gegensatz zu meinem Trio und den meisten Projekten in denen ich spiele, ist die Musik von „Snickerifabrik“ teilweise von elektrischen und elektronischen Sounds und Soundvorstellungen geprägt. Wir haben bereits einige Songs aufgenommen. Auf der Audio-Seite gibt es Hörproben davon. In dem Quartett spielen: Christoph Pepe Auer (sax), Florian Aschauer (e-bass), Raphael Schuster (dr) und meine Wenigkeit (p, rhodes). Am 19.10.,2030h sind wir im Reigen und am 29.12.,21.00h im Davis zu hören.
  • Seit dem 16.01.2015 ist die CD „A Dancing Shape meines Trios nun veröffentlicht. Sie ist u.a. bei cracked anegg records, Amazon, iTunes oder direkt bei mir erhältlich. In der Jän/Feb-Ausgabe des Musikmagazins „Concerto“ ist zu meiner Freude eine weitere Rezension erschienen. Außerdem wurde unsere CD mit 4 von 5 möglichen Punkten bewertet. Bei der CD-Präsentation am 7.1.2015 im Porgy&Bess haben wir auch ein Video produziert. 5 Songs dieses Abends sind auf der Videoseite der Homepage und auf Youtube zu sehen. Hörproben der CD gibt es auf der Audio-Seite.
  • Hope 2CU!

 

 

Ein Pressetext zu unserer CD:

„Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“

Was Ludwig Wittgenstein – freilich in anderem Zusammenhang – so trefflich formuliert hat, mag auch für den Pianisten Uli Datler gelten. Er gehört nicht zu den Musikern, die geschwätzige und behübschende Tonkaskaden auftürmen. Ganz im Gegenteil. Jede seiner Noten hat ihren Platz, und er weiß um die Bedeutung der Pausen zwischen ihnen.

Seine Kompositionen gestaltet Uli Datler mit starkem Formbewusstsein. Die oft kontrapunktisch angelegten Themen werden durch rasante Läufe unterbrochen, so als müsste er noch schnell einen „Nebensatz“ einwerfen. In den Soloteilen erweist sich der Wiener Pianist erst recht als gewitzter Rhetoriker: Behutsam stellt er die ersten „Worte“ und „Satzteile“ in den Raum, verdichtet sie dann, hakt nach und ergänzt, bis er zu einem aussagekräftigen Statement gelangt.

Kurz: Uli Datler ist ein Musiker, der etwas zu sagen hat und der auch weiß, wie er es sagen will – manchmal zögernd, manchmal sanft insistierend, leidenschaftlich aufbrausend oder lyrisch verhalten. Gemeinsam mit Alexander Lackner (Bass) und Christian Grobauer (Schlagzeug) gewinnt der Pianist dem schon oft totgesagten Format „Piano – Trio“ originelle und frische Facetten ab. Bleibt zu hoffen, dass diese Musik auf viele offene Ohren trifft.

(Martin Schuster, CONCERTO)


Weitere Rezensionen der CD „A Dancing Shape“: MICA Musikmagazin,  Jazz`halo

 

 

 

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